Werbebriefe im Briefkasten

Viele Firmen versuchen Neukunden per Werbebrief zu gewinnen. Wer einen Briefkasten hat, bekommt auch jeden Tag Werbung. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Arten von Mailings die bei Ihnen eintrudeln. Oft ist man nur allzu schnell geneigt alles als „Werbung“ abzutun. Dabei gibt es viele unterschiedliche Arten. Der Werbebrief ist dabei nur eines von vielen Mitteln – und auch das effektivste, wenn man Neukunden gewinnen möchte.

Ein Werbebrief ist wie ein Verkäufer per Post

Ganz im Gegensatz zu Broschüren, Flyern, Prospekten, Werbeanzeigen und anderen Mailings, die jeden Tag tonnenweise versendet werden, bietet ein Brief die einzigartige Möglichkeit den Kunden persönlich anzusprechen und eine komplette Botschaft inkl. Verkaufsteil rüber zu bringen. Durch einen Werbebrief haben sie Sie einzigartige Möglichkeit mit ihren potentiellen Kunden in ein Gespräch zu treten. Wenn Sie die Gedanken vorab nachvollziehen, die Ihren Kunden beim lesen kommen könnten, wird es durchaus sogar eine Art Gespräch. Mit einer Handlungsaufforderung und Frist am Ende, die der Empfänger unbedingt einhalten will.

Warum eigentlich Werbung per Post?

Glaubt man den vielen Marketinggurus des Internets, auf Facebook, Xing und Co, ist der klassische Werbebrief tot. Anscheinend kann ein Unternehmen heute nur noch per Internet wirklich erfolgreich werben, schließlich ist es ja viel billiger und man kann doch viel besser kontrollieren und steuern. Merkwürdig nur, dass alle großen Internet- und Medienkonzerne nach wie vor klassische Werbebriefe per Post versenden um Neukunden zu gewinnen. Gerade Amazon, Microsoft, Google und andere sind heute mit die größten Werbetreibenden im klassischen Briefsendungs geschäft. Warum? Weil Neukundengewinnung per Werbebrief  einfach funktioniert. Diese Firmen würden nicht jedes Jahr Millionen in Mailings investieren, wenn der einfache Werbebrief tot wäre, wie die Verkäufer von Onlinewerbung immer wieder gerne behaupten.

Die Bestandteile eines Werbebriefs

  1. Ziel des Mailings festlegen.
    Was möchten Sie mit Ihrem Brief erreichen? Soll ein Formular ausgefüllt werden? Soll der Empfänger irgendwo anrufen? Soll er einen Gutschein einlösen?
    An dieser Stelle scheitern bereits die allermeisten Mailings. Weil ein Anschreiben per Post meistens mit Kosten verbunden ist, versuchen sparsame Unternehmer häufig gleich mehrere Dinge in einem Brief unter zu bringen. Ein Angebot für ein bestimmtes Produkt, der Kunde soll die Facebook Seite liken und auch noch Empfehlungen aussprechen – ach ja und noch den neuen Katalog für X bestellen.In solchen Briefen wir das Ziel häufig nicht klar definiert und der Unternehmer versucht zu viele Kompromisse einzubauen. Frei nach dem Motto „wenn der das eine nicht macht, macht er vielleicht das andere.“ Dieses Prinzip funktioniert in der Regel nie und das Mailing bleibt ohne Erfolg. Der Empfänger wusste einfach nicht, was er genau tun sollte.
  2. Botschaft formulieren
    Was verkaufen Sie und wie ist Ihr Verkaufsgespräch dazu? Was sind die Standard Einwände, die Sie im Brief klären müssen und wie lautet Ihre Kaufaufforderung? Geben Sie Ihrem Kunden einen besonderen Anlass, weshalb Sie ihm Schreiben. Etwas, was der Leser nachvollziehen kann, wie z.B. ein Feiertag, oder ein Ereignis, dass vor kurzem in den Nachrichten war.
  3. Die Eröffnung des Mailings
    Ihr erster Satz im Brief hat genau ein Ziel: Das der Empfänger den zweiten Satz liest!
    Vergessen Sie nie, dass Sie den Leser von Anfang an fesseln müssen. Belanglose Floskeln, führen nur dazu, dass der Leser sofort wieder aus dem Brief aussteigt und ihn als Werbung in den Papierkorb wirft.
  4. Ein unwiderstehliches Angebot formulieren
    Weshalb sollte der Kunde auf Ihr Mailing reagieren? Doch nur deshalb, weil Sie ihm etwas bieten, was kein anderer hat. Wenn Sie ein Problem lösen können, das Ihre Zielgruppe hat und nirgends anders so gut beziehen kann, wie von Ihnen, werden Sie verkaufen. Das Geheimnis bei Produkten, bei denen Sie kein besonders günstiges Angebot unterbreiten können, liegt in der Kombination von anderen Zusatzleistungen. Wenn Sie ein Produkt anbieten können, welches überall 100,- € kostet, aber kostenfreie Zusatzleistungen im Wert von 200,- € dazu geben können, wird der Kunde eher bei Ihnen kaufen, als bei der Konkurrenz, die das Produkt lediglich für 100,- € anbietet. Schauen Sie sich mal die Homeshopping Kanäle an. Mehr kann man nicht lernen über perfekte Angebotspräsentation. Diese Fernsehsender sind seit Jahren hoch erfolgreich und die Systeme lassen sich eins zu eins auf Mailings übertragen.
  5. Handlungsaufforderung
    Sagen Sie Ihrem Leser, was er als nächstes tun soll. Hier sind viel zu viele Mailings zu seicht und verspielen Chancen. Wenn es zum Abschluss des Briefes kommt, geben Sie Ihrem Leser genau EINE Aufgabe, die er als nächstes Lösen soll. Z.B. „Rufen Sie uns jetzt an um unseren Ratgeber kostenfrei zu bestellen“
  6. Frist
    Eine Frist gehört in jedes Mailing. Nur so können Sie den notwendigen Druck aufbauen, um den Leser auch zur Handlung zu bewegen. Die kleine Stimme im Kopf wird ihm sonst immer sagen: „Ach, dass kann ich ja auch später erledigen.“ In dem Moment haben Sie schon verloren. Selbst wenn der Interessent noch so gute Kaufvorsätze hatte. Legt er Sie zur Seite, kommen Sie erst auf den einen Stapel Papierkram, dann auf den anderen und ein paar Tage später fliegt Ihr Mailing in den Müll. Verlorenes Geschäft für Sie.Wenn Sie eine Frist setzen, müssen Sie diese allerdings begründen. Sagen Sie einfach nur „Produkt nur für 10 Tage reduziert“ glaubt Ihnen das keiner, bzw. durchschaut jeder Konsument sofort diesen Verkaufstrick. Begründen Sie die 10 Tage damit, weil Ihre kostenfreie Zugabe danach vom Hersteller aus dem Programm genommen wird und nie wieder zu beziehen ist, dann klingt das für den Kunden plausibler.

 

Neukunden per Werbebrief gewinnen

Wenn Sie sich an ein System halten, ist es gar nicht schwierig Neukunden per Werbebrief zu gewinnen.

Das Werbebriefarchiv für Versicherungen

 Die Beispiele für Direktmarketing, die Sie im Werbebriefarchiv finden, sind zwar für Versicherungsagenturen und -Makler entworfen, haben allerdings für jedes Unternehmen gültigkeit. Sie bieten einen hervorragenden Einblick in die Systeme von Werbebriefen und geben einen Einblick, wie Sie erfolgreich Neukunden per Werbebrief gewinnen könne.
Werbebriefarchiv Versicherungen - Marketingvorlagen

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