Was ist Empfehlungsmarketing

Zu dem Begriff Empfehlungsmarketing gibt es verschiedene Ausrichtungen. Im wesentlichen können Sie zwischen dem Geschäftsmodell des Strukturvertriebs und der klassischen Mundpropaganda unterscheiden. Diese zwei Ausrichtungen stehen für unterschiedliche Marketingssysteme, die jedoch letzten Endes beide darauf abzielen mehr Umsatz für das Unternehmen zu gewinnen.

Empfehlungsmarketing ist die organisierte und bewusste Steuerung von Empfehlungen im Marketing zur Gewinnung von Neukunden.

 

Strukturvertriebe nutzen Empfehlungsmarketing

Häufig kommt man mit dem Wort Empfehlungsmarketing im Zusammenhang mit Strukturvertrieben. Diese Art der Verkaufsform lebt in der Regel davon, dass eine Verkäuferstruktur aufgebaut wird, die wiederum die angepriesenen Produkte regelmäßig selber konsumieren und weitere Geschäftspartner gewinnen. Da dieses Geschäftsmodell vom Grundgedanken her darauf basiert, dass ein zufriedener Kunde die genutzten Produkte stets weiterempfiehlt, sofern er zufrieden ist, kommt es im Idealfall ohne jegliche Werbung aus. Der Empfehlungsgeber wird für seine Weiterempfehlung finanziell kompensiert, in dem er an den Erlösen beteiligt wird, die seine Empfehlungen tätigen. Dies geht häufig über die erste Empfehlungsebene hinaus und der Empfehlungsgeber erhält auch eine Umsatzbeteiligung, sofern der empfohlene wiederum ein Produkt ein einen Dritten weiterempfiehlt. So entsteht eine Struktur.

Kunden werben Kunden

Der Unterschied von einem Kunden werben Kunden Programm eines Unternehmens zu einem Strukturvertrieb liegt in erster Linie darin, dass der Empfehlungsgeber keine weitere Umsatzbeteiligung oder Kompensation erhält. Auch wenn der neue Kunde weitere Produkte kauft oder wiederum andere Kunden zu dem Unternehmen empfiehlt. Besonders gerne wird das Kunden werben Kunden Programm im klassischen Einzelhandel eingesetzt. Dort kann besonders einfach über Gutscheine, etc. der Empfehlungsgeber seine Prämie bekommen. Aber auch Automobilclubs oder Versicherungen setzen diese Art der Neukundengewinnung gerne ein.

 

Mundpropaganda kann man steuern

Die meisten Handwerker, Dienstleister und Händler im Ort leben von ihrem guten Ruf. Dieser verbreitet sich immer dann, wenn sie einen Kunden zufrieden gestellt haben. Wenn Sie vor einigen Jahren noch die meisten Gewerbetreibenden in Ihrer Nähe gefragt haben, hätten mit Sicherheit die meisten auf die Frage nach dem wichtigsten Marketingwerkzeug gesagt: Die Mundpropaganda.
Viele Unternehmer waren seit Jahren gewohnt, das neue Kunden dadurch kommen, weil sie einen guten Ruf im Ort hatten. Das wurde vielen zum Verhängnis und vielen, denen es heute wirtschaftlich schlecht geht haben die aktuellen Entwicklungen verpasst, wie die Menschen heute weiterempfehlen. Mundpropaganda gehört dabei nach wie vor zu den wichtigsten Wachstumstreibern der Unternehmer vor Ort. Wie genau die Systeme funktionieren, mit denen Sie ein funktionierendes Empfehlungsmarketing aufbauen, finden Sie im Premium Empfehlungs Blueprint.

Reputationsmanagement ist Chefsache – auch in kleinen Firmen

Heute bewerten die meisten Menschen alles und jeden. Vor allem, wenn sie begeistert sind. Aber auch gerne wenn etwas schiefgegangen ist. Diese Tatsache darf kein Unternehmen mehr außer acht lassen, denn nichts ist fataler für den Ruf eines Unternehmens, als schlechte Bewertungen, die im Internet umherschwirren, ohne dass das betreffende Unternehmen sich dessen bewusst ist. So können Werbung oder Marketingaktionen die in anderen Bereichen laufen völlig nutzlos werden, wenn sich die angesprochenen im Internet informieren und dort jede Menge schlechte Bewertungen zu einer bestimmten Dienstleistung zu finden sind. Hier wird eine Menge Geld verbrannt, statt die Hinweise der Kunden entsprechend aufzunehmen und an sich selber zu arbeiten.

 

 

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